Jugendhilfe und Schule Wege zu einer kommunalen Bildungspartnerschaft
Donnerstag, 22. März 2007 in Ludwigshafen, Heinrich-Pesch-Haus, Frankenthaler Straße 229
Mit dem 12. Kinder- und Jugendbericht wurden weit reichende Empfehlungen für ein öffentlich verantwortetes System von Bildung, Erziehung und Betreuung vorgelegt. Dieser Bericht schließt an eine breite fachpolitische Debatte der vergangenen Jahre an, die darauf verweist, dass nicht nur der Bildungsbegriff neu gefasst, sondern auch eine neue Verhältnisbestimmung von Jugendhilfe und Schule erfolgen muss. Darüber besteht ein breiter Konsens aller verantwortlichen Akteure auf der Ebene der Länder und der Kommunen. Weitgehend unklar ist allerdings noch, welche praktischen Konsequenzen sich daraus für die Kinder- und Jugendhilfe sowie für die Schule ergeben und wie diese Zukunftsperspektive vor Ort im Kontext von „kommunalen Bildungspartnerschaften“ konkret umgesetzt werden kann. Diese Fragestellung soll im Rahmen der Tagung mit Vorträgen, Arbeitsgruppen und einer Podiumsdiskussion aufgegriffen und bearbeitet werden. Die Tagung knüpft damit an die beiden landesweiten Veranstaltungen an, die im Rahmen des Modellprojektes „Qualifizierte Kooperation von Jugendhilfe und Schule im (Vor-)Feld von Hilfen zur Erziehung durchgeführt wurden, und führt die hier begonnene Debatte mit Blick auf bereichsübergreifende Handlungsansätze in den Kommunen weiter.
Veranstalter Stadt Ludwigshafen Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (ism)
In Kooperation mit Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen (MASGFF) Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur (MBWJK) unter Beteiligung der Fortbildungsinstitute Landesamt für Soziales, Jugend und VersorgungRheinland-Pfalz, Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum (SPFZ) Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung (IFB), Speyer |