HaLT ist ein Präventionsprojekt und spricht Kinder und Jugendliche an die durch riskanten Alkoholkonsum aufgefallen sind.
Zum Beispiel, wenn sie mit einer schweren Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten.
In Ludwigshafen arbeiten im HaLT-Projekt die Sucht- und Drogenberatungsstellen mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin St. Annastiftskrankenhaus zusammen. Kommt es zu einer Notaufnahme wegen Alkoholvergiftung nimmt eine Fachkraft der Beratungsstellen Kontakt zu dem oder der Jugendlichen auf und klärt ab, ob Sie Unterstützung brauchen.
Gemeinsam mit Freunden, Familie oder alleine kann man abchecken wie riskant das eigene Verhalten ist und selbst einschätzen, ob man Hilfe braucht.
Auch Eltern wird Hilfe angeboten wenn Sie in der Situation Rat brauchen.
Das Projekt HaLT–Ludwigshafen orientiert sich an einem bundesweiten Projekt.
Neben den "Re-Aktiven" HaLT-Angeboten, also solchen, die helfen, wenn bereits was passiert ist, gibt es in Ludwigshafen auch "Pro-Aktive" Maßnahmen, die verhindern sollen, dass was passiert.
Zum Beispiel soll auf den Jugendschutz besonders geachtet werden. Das bedeutet beispielsweise, dass an Kinder und Jugendliche kein Alkohol verkauft oder weitergegeben werden darf.
Weitere Infos zu HaLT:
- Anette Schilling
Dipl.-Sozialpädagogin/FH
Fachstelle Suchtprävention
Falkenstraße 17-19
67063 Ludwigshafen/Rhein
Telefon: 0621-52044-54
Telefax: 0621 520 44 69
E-Mail: anette.schilling@diakonie-pfalz.de