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Das Sammeln wird hauptsächlich als Hobby betrieben. Es gibt aber auch professionelle und institutionalisierte Sammlungen, z.B. von Museen und Archiven.
Sammler verbinden mit ihrem Hobby eine starke Leidenschaft. Das Sammeln hat aus psychologischer Sicht positive und negative Aspekte. Die sammelnden Personen können den Bezug zur Realität verlieren und sich zu irrationalen Handeln hinreißen lassen. Andererseits kann das Sammeln als Freizeitbeschäftigung sehr entspannend wirken. Durch die meist sehr intensive Beschäftigung mit dem Thema kann man sich weiter bilden. Die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit Gleichgesinnten Sammlern über Sammelbörsen, Sammlerkataloge, etc. gibt ständig Anlass, die eigene Sammlung zu vergleichen oder zu ergänzen. Die sozialen Kontakte, die dabei geknüpft werden, können sich zu Freundschaften entwickeln. Ein weiterer positiver Nebeneffekt des Sammelns.
Es gibt viele verschiedene Gründe warum Menschen sammeln. Für manche ist es eine Flucht aus dem Alltag und der Realität. Sie versuchen dadurch unerfüllte soziale Wünsche zu kompensieren. Das Hobby kann im Extremfall zur Sucht werden. Menschen mit Sammelsucht leiden am Messie-Syndrom oder an Bibliomanie ( krankhaftes Aufbewahren von vermeintlichen Sammelgegenständen).
Die eigene Sammlung kann für die Personen ein gesteigertes Selbstwertgefühl bedeuten. Je größer der Wert der Sammlung, desto größer ist der Wert des Sammlers als Mensch. Viele erhoffen sich Anerkennung durch angehäuften Besitz. Es gibt viele verschiedene Sammlertypen. Manche sammeln einfach wegen der Freude am Erhalten eines Objektes, andere sammeln um damit Geld zu verdienen, wiederum andere sammeln nur um des Sammelns willen.
Julian Thunig und Cairo Werner / Praktikanten Stadtmuseum Das Stadtmuseum stellt zur Zeit, und wegen der großen Nachfrage bis einschließlich 14. Januar 2010 verlängert, die Privatsammlung des Ludwigshafener Sammlers Dr. Peter Puster und seiner Ehefrau Aya aus. Herr Puster war über mehrere Jahre immer wieder für längere Zeit aus beruflichen Gründen in Japan. Dort hat er festgestellt, dass es sehr viele unterschiedliche Kreisel mit zum Teil faszinierenden Funktionen gibt. Mit der Zeit bemerkte er, dass in den verschiedenen Regionen von Japan auch regionaltypische Kreisel hergestellt werden. In Japan gibt es noch richtige Kreiselmeister, die mit dem Kreisel artistische Kunststücke machen können.
Im Stadtmuseum sind in fünf Vitrinen eine reichhaltige Auswahl der unterschiedlichsten Kreisel zu sehen. Neben Wende-, Himmel-, Scheiben-, Aufhol-, oder Glückskreisel ist auch der sogenannte Kampfkreisel beschrieben und zu betrachten. Die kunstvoll gedrechselten kleinsten Kreisel, die man fast nur mit der Lupe betrachten kann, sind genauso zu bestaunen, wie die farbenfrohen und zum Teil auf den ersten Blick nicht als Kreisel zu erkennende, fantasievolle Objekte. Des Weiteren werden die verschiedenen Funktionen und die Materialvielfalt dargestellt. Die meisten der ausgestellten Kreisel sind jedoch auf traditionelle Art aus Holz gedrechselt.
Am 10. Januar findet im Stadtmuseum ein Offener Spielnachmittag mit den Kreiseln statt.
Auf Nachfrage sind noch wenige Termine für Gruppenvorführungen möglich. Alle vier Schulklassen des 4. Jahrgangs der Erich-Kästner-Schule haben begeistert an Workshops teilgenommen.
Hier siehst Du die Klasse 4b beim Ausprobieren der Kreisel:Das Ferienprogramm 1 "Ludwigshafener Eindrücke sammeln" vom 13. bis 17. Juli 2009 des Stadtmuseums hatte allen Beteiligten sehr großen Spaß gemacht. Wir haben Ludwigshafen mal von einer ganz anderen Sicht wahrgenommen und waren überrascht, wie interessant auch kleine Details sein können. Die Ausflüge und Streifzüge durch die Stadt waren super, das absolute Highlight jedoch war der Ausflug auf das Rathausdach. Wir hatten den allerbesten Blick über die Stadt. Unsere Fotos sind klasse geworden. Einige davon möchten wir nun hier präsentieren. Das Stadtmuseum plant, dass alle Fotos dort digital zu sehen sind. Unsere Präsentationswand, mit einer Collage, ist bereits zu bewundern.
Wir fanden es auch witzig mit den "Kleinen", vom Erich-Kästner-Hort, aus der zweiten Gruppe unterwegs zu sein.
Linnea Emma Hazel Michelle Yonka Laura Martin Olliver
Die Betreuer:
Stefanie Laura Erhan Der Workshop "Ludwigshafener Eindrücke sammeln" vom 14. bis 17. Juli 2009 mit dem Stadtmuseums war für die beteiligten Kinder des Erich-Kästner-Horts ein großes Erlebnis. Gemeinsam mit den "Großen" aus dem Ferienprogramm sind sie losgezogen um Ludwigshafen auch mal ganz anders zu entdecken. Erstaunliches kam da zutage.
Quiana Felicity Liana Gialuca Steffen
Die Betreuer: Margit Stefanie Laura Erhan
Im Rahmen des Projektes "Ludwigshafen sammelt" führte das Stadtmuseum gemeinsam mit Kindern des Kinder-Eltern-Hauses am 12. und 19. März, sowie am 7. und 14. April ein Bastelprojekt durch. Um erste Eindrücke der Präsentation von Kunst zu gewinnen, besuchten die Kinder zuerst das Wilhelm-Hack-Museum. Viele der dort gezeigten Kunstwerke wurden begutachtet, manches rief Begeisterung hervor, manches Staunen. Danach ging es in das Stadtmuseum. Dort wurde über das Erlebte gesprochen und erste Ideen für die Bastelarbeiten gesammelt. Es wurde auch festgestellt, dass die Unterschiede der beiden Häuser groß sind, obwohl es doch beides Museen sind! Am 19. März und am 14. April haben sich die Kinder im Stadtmuseum getroffen um ihre eigenen kleinen "Museen" zu basteln. Die Bastelarbeiten haben den Kindern großen Spaß gemacht, sie setzten viele der Eindrücke aus den beiden Museen gekonnt um. Das Projekt soll nun mit weiteren Kindern des Kinder-Eltern-Hauses fortgeführt werden.
18.03.2009
Am besten hat mir bei unserem Besuch im Stadtmuseum das Holzmodell gefallen. Da konnte ich gut sehen wie Ludwigshafen entstanden ist. Man konnte den Rhein, die Kirche so wie die kleinen Häuser sehen. Ich wusste nicht, dass man früher im Rhein geschwommen ist. Auch die Wohnungen in denen die Leute damals lebten, fand ich toll. Etwas klein, aber gemütlich. Außerdem hat mir der alte Name für Rheingönheim: nämlich Geginheim am besten gefallen. Schade, dass die Münzsäule schon kaputt war. Auch die Schwerter und die Puppen waren großartig.
Onur und Mehmet Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs LK Geschichte sichten und erfassen das Schularchiv
Schwerpunkte der Dokumentation:
Schulgeschichte des Max-Planck Gymnasiums Ludwigshafen 1919 bis 2009
- Längsschnitt durch die Schulgeschichte in 10Jahres Schritten
- Erste schriftliche Dokumente zur Schulgeschichte im Archiv von 1920
- Veränderungen des Schulnamens
- Schulgeschichte in Bilddokumenten
- Das MPG in der Zeit des Nationalsozialismus
- Bilder aus der Nachkriegszeit
- Bilder vom Wiederaufbau und Modernisierungsmaßnahmen
- Schuljubiläum im Jahre 2000
- Schulsammlung alter Gerätschaften aus dem Fundus der Naturwissenschaften am MPG
21.03.09
"Nacht der Ludwigshafener Geschichten"
Besucher konnten und können auch weiterhin ihre Geschichten mit Ludwigshafener Bezug auf DIN A4 mitbringen oder direkt vor Ort anfertigen. Die gesammelten Geschichten werden im Museum bewahrt und kommen ins "Geschichtenarchiv", das in Zukunft für die Besucher zugänglich sein wird. Das Angebot richtet sich auch an Ludwigshafener Kinder und Jugendliche.
Der "Dürkheimer Drehorgelmusikant" Matthias Löcher untermalte gemeinsam mit seinem Partner Martin Junger die Nacht musikalisch mit Geschichten.
Herr Bernhard Wadle-Rohe sammelt seit 1986 Eierbecher. Seitdem er damals in Ludwigshafen Süd an einem für ihn schlechten Tag einen alten Eicherbecher fand, sah er dies als Zeichen und sammelte sie fortan. Heute kann man über 1000 Eierbecher, darunter auch begehrte Sammlerstücke in seiner Vitrine finden.
Catherine Kraft, Leon Stauder, Daniel Rödel Praktikanten bei medien+bildung.com, Ludwigshafen 12. – 26. Januar 2009
Video von Catherine Kraft, Leon Stauder, Daniel Rödel Herr Wolfgang Renner ist leidenschaftlicher Sammler von Modellautos der Marke Mercedes Benz im Maßstab 1:43. Er sammelt bereits seit 35 Jahren und besitzt heute rund 300 bis 400 Stück. Er präsentiert seine Sammlung im Rahmen des Projektes "Ludwigshafen sammelt" des Stadtmuseums, um das Hobby des Modelautosammelns etwas mehr publik zu machen.
Catherine Kraft, Leon Stauder, Daniel Rödel Praktikanten medien+bildung.com, Ludwigshafen 12. – 26. Januar 2009 Video von Catherine Kraft, Leon Stauder, Daniel Rödel Hier siehst du die Praktikanten medien+bildung.com: Catherine Kraft, Leon Stauder, Daniel Rödel bei der Arbeit. Da wir sehr spontan die Wallfahrtskirche besuchten, hatten wir vorher keine Gelegenheit einen Termin zu vereinbaren. So trafen wir auch niemanden an, der uns hätte Auskunft über die Krippenszenen geben können. Das Fotografieren gestaltete sich sehr schwierig, da die Glasvitrine sehr spiegelte. Laut dem Schreiben an das Stadtmuseum erklärt die Pfarrei, dass die Krippenszenensammlung ca. 170 Jahre alt ist und immer wieder in der Kirche präsentiert wird. Es handelt sich hierbei um die Szenen:
"Anbetung der Könige" zu sehen vom 2.01. – 28.01. 2009 "Kindermord von Bethlehem und Flucht nach Ägypten" zu sehen vom 30.1. – 18.02. 2009 "Haus Nazareth" zu sehen vom 20.02. – 11.03. 2009 "Hochzeit zu Kana" zu sehen vom 13.03. – 1.04. 2009 "Maria Verkündung" zu sehen vom 27.11. – 16.12.2009 "Geburt Christi" zu sehen vom 18.12. – 30.12.2009
In der Zeit vom 5.04. bis 24.11.2009 werden Votivtafeln (Dankesgaben für die Erhörung in körperlichen Nöten von 1736 bis heute) zu sehen sein.
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in der Kapellengasse 8, in Oggersheim ist täglich, außerhalb der Gottesdienste, von 8.00 bis 18.00 Uhr zu besichtigen.
Julian Thunig und Cairo Werner / Praktikanten Stadtmuseum Der Museumsverein Friesenheim wurde im Jahr 1983 gegründet. Damals wurde angefangen Friesenheim typische Dinge zu sammeln. Aufbewahrt wurde die Sammlung anfangs im Keller der Luitpoldschule. Vor 20 Jahren wurde dann ein Teil der gesammelten Gegenstände in alten Schulräumen des gegenüber liegenden Gemeinschaftshauses ausgestellt. Das kleine Museum ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Zu sehen sind alte Bauernwerkzeuge, Möbel, altes Geschirr und noch viel mehr. Die Highlights sind der kleine Frisörladen und die Originalfenster der 1951 abgebrannten Pauluskirche. Inzwischen wurde sie aber wieder aufgebaut. Der Museumsverein sammelt alles was mit Friesenheim zu tun hat. So ist über die Jahre hinweg ein riesiger Bestand an Zeitungsartikeln und Bildmaterial zusammen gekommen, der im Keller der Luitpoldschule archiviert wird. Der erste Vorsitzende Wenz und die restlichen neun Mitglieder kümmern sich seit Jahren mit viel Engagement und Herzblut um den Verein. Sie versuchen ihn am Leben zu erhalten und werben auf verschiedenen Veranstaltungen um neue Mitglieder. Diese Suche gestaltet sich jedoch als schwierig, weil sich viele, vor allem junge Menschen, nicht mit Friesenheim identifizieren können und sich nicht für die Geschichte des Stadtteils interessieren.
Das Museum in Friesenheim ist jeden ersten Sonntag im Monat von 14.00 – 17.00 Uhr und nach Vereinbarung Tel. 0621/692306 zu besichtigen. Es befindet sich in dem Gemeindehaus, Luitpoldtstraße 48
Julian Thunig und Cairo Werner / Praktikanten Stadtmuseum
Nach der Ankunft im Städtehaus gab uns Herr Bayer aus dem Bereich Öffentliche Ordnung, der selbst Mitglied der Betriebssportgemeinschaft ist, folgende Informationen: Die BSG wurde 1967 von Mitgliedern der Ludwigshafener Stadtverwaltung gegründet. Vorerst war es eine reine Fußballmannschaft, die gegen andere Betriebsmannschaften aus der Region antrat. Jedoch baute die BSG ihre sportlichen Betätigungen sehr schnell aus. Es kamen Sportarten wie Badminton, Tischtennis, Kegeln, Boule sowie Bowling hinzu. Laut Herr Bayer sei es heutzutage allerdings schwer neue Mitglieder für die BSG anzuwerben. Jedoch kann er auf viele Erfolge zurückblicken, die die BSG auf nationaler sowie internationaler Ebene erzielten. Hier ist vor allem die Partnerschaft mit der französischen Stadt Lorient hervorzuheben, die noch bis heute besteht und gepflegt wird. Im Anschluss besichtigten wir noch die Vitrinen im Rathaus 1.OG.
Julian Thunig und Cairo Werner / Praktikanten Stadtmuseum Hier siehst du die Praktikanten des Stadtmuseums Cairo Werner und Julian Thunig als Reporter bei ihren Recherchearbeiten im Museum.
Praktikanten Projekt "Ludwigshafen sammelt" vom 26.01. bis 6.02.2009 Schülerjahrgang 12, IGS Ernst Bloch Oggersheim
- Fotografieren und Interviews von Sammlern und deren Sammlungen
- Recherchearbeit im Stadtarchiv
- Erste Recherchen zum Projekt "Psychologie des Sammelns"
- Organisatorische Mithilfe im Stadtmuseum
Wir hatten viel Spaß an unserer zweiwöchigen Arbeit im Stadtmuseum. Wir haben gute Einblicke in die Museumsarbeit, aber auch in die Arbeit der Stadtverwaltung bekommen.
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